Im netzWERK: Carolin und Stefanie von der Workshop Manufaktur

In unserer Interviewreihe „Im netzWERK“ stellen wir euch talentierte Menschen vor, die uns mit ihren Arbeiten begeistern und inspirieren. Heute: Carolin Zahn und Stefanie Jungbauer von der „Workshop Manufaktur“.

 

Liebe Caro, liebe Steffi, wir freuen uns, euch für unseren Blog interviewen zu dürfen. Erzählt uns doch erstmal ganz kurz, wer ihr seid und was euch gerade begeistert.

Ich bin Steffi, 31 Jahre, Mitgründerin der Workshop Manufaktur. Mich begeistern gerade die Selbstständigkeit und das Gefühl, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Ich liebe die Freiheiten und Möglichkeiten, die im Unternehmertum liegen. Diesen Weg gefunden zu haben und ihn zu gehen, begeistert mich sehr!

Ich bin Caro, 30 Jahre, Mitgründerin der Workshop Manufaktur und Coach, gebürtige Mecklenburgerin und Mutter einer kleinen Tochter. Mich begeistert gerade, was passiert, wenn ich die „emotionalen“ Hüllen fallen lasse und wie gut es sich anfühlt, Dinge zu tun, die ich mutig finde.

 

Ihr habt zusammen die Workshop-Manufaktur gegründet – was genau bietet ihr an?

Wir bieten prozessorientierte Workshops an, die eine Laufzeit zwischen drei und vier Monaten haben und so die individuelle Entwicklung Schritt für Schritt ermöglichen. Wir wissen, dass persönliche Entwicklung Zeit und Raum braucht und genau das geben wir unseren KlientInnen im EMPOWERMENT CIRCLE und CAREER CIRCLE. In ersterem geht es um die Stärkung der eigenen Sichtbarkeit und des Selbstwerts. In letzterem um die berufliche (Neu-)Ausrichtung.

Zu uns kommen Menschen, die sich nach mehr innerer Klarheit und Erfolg, nach ihrer eigenen Definition sehnen. Viele der Anliegen lassen sich auch sehr gut in Einzelcoachings bearbeiten. Zu den Themen „Berufliche Orientierung“, „Den roten Faden im Leben finden“ und „Mission & Vision“ haben wir Coaching-Pakete geschnürt, die unsere KlientInnen ganz zielgerichtet zu konkreten Fragestellungen unterstützen.

 

Coaches sind ja oft Einzelplayer. Warum habt ihr euch dafür entschieden, gemeinsame Sache zu machen?

Weil es sich gut und richtig angefühlt und sich auf ganz natürliche Weise ergeben hat. Wir haben uns in der Coachingausbildung kennen gelernt und der Kontakt wurde auf fast schon unmerkliche Weise immer enger und fester. Außerdem haben wir festgestellt, dass wir sehr gut zusammen arbeiten können, dass es Spaß macht und wir oft Flow-Erlebnisse haben. Und unser ähnlicher Humor sorgt für das Wohlfühl-Extra, sodass wir uns immer auf die gemeinsame Zeit freuen.

Zu zweit bündeln wir Kompetenzen, Wissen und Womanpower. Das ist super, weil wir für die unterschiedlichsten Herausforderungen Lösungen finden, da wir doppeltes Wissen zur Verfügung haben. Wir feiern gemeinsam Erfolge und teilen unsere Downs, das macht vieles viel leichter.

 

Seid ihr euch ähnlich oder sehr unterschiedlich? Und wie wirkt sich das auf eure Coachings aus?

Von den Grundwerten her sind wir uns sehr ähnlich. Wir kommen beide aus einer Kleinstadt, haben die Bodenständigkeit mit der Muttermilch bekommen und können genauso gut groß träumen. Uns verbindet gleicher Humor – wir können uns gegenseitig mit Kopfkino-Filmen positiv hoch schaukeln. Es ist super, wenn man bei der Arbeit zusammen Tränen lachen kann.

Auf der anderen Seite sind wir auch unterschiedlich: Caro geht an Dinge analytischer heran, Steffi emotionaler. Wir lernen voneinander und inspirieren uns gegenseitig, neue Facetten an uns zu entdecken und auszuleben.

 

Was oder wer inspiriert euch bei eurer Arbeit?

Wir inspirieren uns gegenseitig. Und natürlich gute Bücher über Selbstverantwortung, Persönlichkeitsentwicklung und weibliche Kraft. Hinsichtlich Unternehmertum inspirieren uns andere Frauen, die es schon geschafft haben, und das auf eine ganz unaufgeregte Art und Weise – ihr zum Beispiel 😉

 

Habt ihr selbst auch schonmal ein Coaching genutzt, um auf eurem Weg weiterzukommen? Oder ganz neue Wege einzuschlagen?

Steffi war ein Jahr lang in einem Grinberg-Prozess. Das ist eine Körpermethode, bei der alte Blockaden gelöst werden. Das war eine positiv einschneidende Erfahrung. Caro hat während ihrer beruflichen Krise in der Zeit ihrer Festanstellung selbst erfahren, wie transformierend und motivierend Coaching-Sessions sind. Daraus entstand auch ihr Wunsch, selbstständig zu werden.

Und wir beide sind durch viele Übungen und Prozesse während unserer Coaching-Ausbildung gegangen und haben erlebt, wie wirksam das ist. Diese wundervollen Erfahrungen, an denen man wirklich wächst, geben wir mit unserer Arbeit weiter.

 

Euer großes Thema ist Sichtbarkeit – was genau meint ihr damit und wie kamt ihr dazu, euch genau diesem Thema zu widmen?

Sichtbarkeit bedeutet, sich zu trauen, sich mit all seinen Facetten, Bedürfnissen und Gefühlen zu zeigen. Zu sich selbst zu stehen und den Mut zu haben, das mit der Welt zu teilen. Wir glauben, dass nur so echte Verbindung entsteht, wenn wir uns trauen, die Masken abzulegen und uns sichtbar zu machen, was uns wirklich beschäftigt und berührt.

Das ist die Basis für ein starkes Selbstwertgefühl und ein Leben, das wirklich zu dir passt. Mit Menschen und Aufgaben, die dir wirklich wichtig sind und bei denen du du selbst sein kannst.

 

Wer nutzt eure Coachings?

Menschen, die Lust auf „MEHR“ haben. Die Workshop Manufaktur steht unter dem Stern keen & connected: keen steht für Lebenshunger und connected für Verbundenheit mit sich selbst und anderen Menschen. Unsere Klientinnen und Klienten sehnen sich danach, mehr sie selbst zu sein, zusammen mit Gleichgesinnten innerlich zu wachsen und mehr aus ihrem eigenen Leben zu machen.

 

Was spornt euch an und hilft euch über schwierige Phasen hinweg?

Die Lust an der Arbeit bzw. am Kreieren, wir uns gegenseitig, die Freude an der Vision der Workshop Manufaktur und zu wissen, dass wir das, was wir in der Selbstständigkeit erleben, so nirgends haben können. Und natürlich die Liebe zum Coaching und zur persönlichen Weiterentwicklung. Das ist einfach unser Ding.

 

Als Coworking Space-Macherinnen interessiert uns natürlich, wie ihr arbeitet. Wie sehen eure Arbeitsplätze aus? Und habt ihr bestimmte Routinen oder ist jeder Tag anders?

Wir haben seit einigen Monaten zwei Schreibtischplätze in einer Art Coworking Space mit anderen Coaches. Das ist für uns sehr wichtig, weil es so einen konkreten Ort für unsere Arbeit und Ideen gibt. Einen gemeinsamen Raum zu haben, beflügelt uns. Auch, weil er eine tolle Aussicht hat und sehr hell ist. Da arbeitet es sich schön.
Außerdem telefonieren wir regelmäßig und sind täglich im Austausch, um uns abzustimmen und Coachings und Workshops vorzubereiten.

Eine für uns wichtige Routine ist unsere gemeinsame Mini-Sichtbarkeitsrunde am Anfang eines jeden Treffens: Wir tauschen uns darüber aus, was alles passiert ist, wie es uns geht, wo der Schuh drückt etc. Wir machen die Erfahrung, dass Arbeitsprozesse so viel reibungsloser ablaufen, wenn wir in echtem und tiefem Austausch miteinander sind und wenn auch die unangenehmen Dinge ihren Raum bekommen. Auf diese Art verbinden wir uns immer wieder miteinander und bauen – falls vorhanden – Spannungen super schnell ab.

 

Woran arbeitet ihr gerade und was braucht ihr genau jetzt, um weiterzukommen?

Wir sind in der Vorbereitungsphase für den kommenden EMPOWERMENT CIRLCE und CAREER CIRCLE. Außerdem fangen wir an, Videos zu drehen, um unsere Ideen und unser Wissen weiterzugeben und noch stärker nach außen zu treten.

Wir stellen gerade fest, dass wir mehr gemeinsame Zeit benötigen könnten, das ist immer wieder eine große Herausforderung.

 

Mehr zu den Coachings von Carolin und Stefanie auf http://www.workshop-manufaktur.de/